feld- und waldleibigkeit
stripploses gebüsch
ich häute meine finger
zersetze mich wieder
wehrhaft schrecklich
ich antizipiere
und zirpe mich.
das wort ist tot. erwartet nichts.
ich bin so müde, dasz ich von der decke falle (trip trip triptychon)
ich bin so müde, dasz ich von der decke falle
im fallen beschaue ich gespannt, bespanne ich geschaut ? meinen fall,
zu boden fall, erwarte den aufprall, erwarte einen knall.
während ich durch lichtschwärme stürze,
- dröhnendes licht, betäubendes licht, ohrenbetäubendes grünes trommeln -
fahren meine augen an der decke karussel.
über mir schlagen die halme eines feldes zusammen,
gekörntes goldenes gelb,
erst war es grün.
ich falle
ohne ende in seidenstille
aus einem schal heraus
und hänge mich selbst
lang aus.
im fallen verfolgen die füsze das gesicht auf den händen.
wie ich in wellen zerfliesze und rinne.
meine roten sinne liegen kahl,
sphärische spallation, dort unten teilt sich mein körper, spaltet sich,
ein riesiger schosz,
und alle grüntöne des wassers wellen
luminal.
ich leuchte kaleidoskopisch
und höre mich rufen: ach ! alles nur hülsen!
verdammte höllenfrucht!
es hallt.
in rissen verläuft mein herz
ohne wissende wiedersucht.
ein erzählendes zittern wellt von dort unten bis nach hier oben fort.
ich bin aufgeschlagen,
hin und her
geschlagen in spalten,
aufgeschlagen.
irgend etwas kerbt sich in meine haut,
ameisenschwer,
aufgeschlagen.
fall
ohne ende.
erst war es grün,
dann war es gelb,
ich falle nicht mehr.
nach dem auf-fall kalibriere jch mein selbst.
mühsam setze ich meine hände zusammen und hebe mein auge auf die bewusztlosigkeit.
in der einsilbigkeit
wie
weisz
fällt
brot
dann
bleich
wie
strom
zuckt
leib
an
zug
ruckt ?
pa
vier
zell
hand
muh
rank
ver
schlusz
hatz !
lag
er
glass .
da?
da.
laktat zur zuckerdose
galaktosidase
oh gala, deine lala
laktosidase
lacht mir so schön
ins lobocyanid
du hydolase leichenblase
alpha beta gamma
anaerob clostridium
das bett steht in der kammer
du zucker-dose, sei meine braut
bei engelstrompete und bilsenkraut.
das ver ats gegebnet .
du nur du
da na da
bi nur bi
ba na ba
or an or
ror to ror
lau lo lau
tau to tau
ei un ei
flei an flei
sch .
sch .
(huhuhu
er uf ier)
pffff !
pffff .
erd zu er
arsch to asch
staub tu chaub
la la flasch .
er hatte ihren A. schon erhalten
und pherphollständigte seinen ein-flusz (influenz-A) .
sie rundete sich
und saugte die kleinen gebilde auf .
dann rutschte ihr A. ab und klapperte auf hohen Ab-sätzen davon .
von gArd.En
Eden - wie Eben !
textsame flusen
buchterpener
schnabelstaub,
blasensatt
am stachel,
permalucke
mandelbraut,
vielgemannte
rachel.
rara sasa rupf!
blasensabber -
ab und abber,
ausgetropfte
w-achtel.
sie sendete mir reichlich mehl in meinen kasten, mehle wie sand am meer samt anlagen,
gekörnte koketterie der hand, ihrer hand, mit der sie mich ersuchte um die erfüllung eines beidseitigen anliegens
und jch fragte mich, kann jch so hinterrücks sein ?
sie ist verrückt.
nicht jch !
sie beschreibt mir ihre erinnerungen an fleckgefüllte strandlagen und liegen voller gebliebener versimmerungen,
sekrete der körper.
jch aber spüre nur fadengeklänge und schwüre voller versickerungen.
quarz in der mitte des härzens.
in der nacht konnte jch nicht schlafen. jch schrieb ihr einen brief aus dem blut meiner augen.
danach wuchsen mir ein gehörn, ein gebein und ein fladen am band.
unke hürzt
panamananda
panne koranda
panische manda -
hüsch !
plüsch samäanda .
jch habe mir einen textlöscher gekauft weil die haut nur das kleid über dem zerfall ist und es dabei zerknautscht.
dem zerhall der worte zu entkommen, wobei die verben zwischen erlen treiben, ist ebenso das anliegen der stummen sängerin.
"ach !" rief sie laut, "auch jch hätte so gern einen körper gehabt !"
ihre entfärbten lippen knisterten dabei wie seidenpapier. dann schlosz sie für immer ihren mund.
nun seitet sie im verschwundenen und versäumt der nähte überschnellendes schreiten.
jch aber schrie (schrieb): "das aushöhlen des mundes ist ein geschenk der versenkung!
ein kleid ist doch nur abbild, textur der textur ! flüchtendes fleisch !"
dann kämmte ich noch einmal meinen text und löschte das licht.
töne von blau und schwarz haben sich auch in meinen gesang geschlichen.
die beine tragen nicht mehr den zwischenraum.
kontukastrekeln !
es hirret lamputation,
hirnschnitterei und
kastilierstration !
ampulamentier !
kastenration !
noot ! unneu not !
mortula ferrumfeile
lobusgesichel - dood .
fortgesetzte wurmimplantation
neuronale be-fehltransfusion
instrumentelle hierarchie
lobotonale ektomie
verhaltenspräparation
kontrolloperation
funktionsinfusion
verblödungsroutinen
verstumpfungsturbinen
injektion und isolation
hirnentsaftung
amputation
mann macht
in manipulizien gut
mir senso-stricto
norm-anzug
salzkonstrukte am morgen
sie früchtete meinen tee und ich muszte ihr stundenlang zucker reden , ein reiher von worten solang bis meine lippen zerbröselten und sich in nichts auflösten , ich rieb sie mit worten ein , schrieb sie ein in ihren leib , balsamierte sie regelrecht mit worten , reier - seltsames palyndrom....
in der nacht träumte ich brosamen von ihrem fleisch ..
und die worte kreuzten sich wie klingen in meinem hirn , diesem brutkasten ,
geburtskasten von krötengewächsen , knöteriche und kröten die sich winden und verknoten ,
verlassene hirsch- und hasenformen , hasenverläufe , spuren auf weiszem sandpapier , rot
, immer wieder dieses rot in schleifen , unter den hüten , häuten , zwischen den saiten ,
eine silberne klinge ...
das mähen des grases sollte verboten werden , es ist ein un.erträgliches geräusch und
ich erwache davon ...
leises aufstehen der füsze , ich lausche und laufe ihnen hinterher . vor dem spiegel im bad überschütte ich mein herz mit wasserglas , es soll ein schutz gegen un.sinniges entflammen sein , man sagt ....
danach das träufeln von salz in die augenpartikel ; mit der blindheit meiner vorfahren geschlagen erscheint mir salz eine gute lösung zu sein , auslösung der augen , erlösung , lösung aus dem fleisch ...
sind im augeninneren , sind in diesen ganzen innereien die erinnerungen vergraben ?
zwischen weiteren fragen notiere ich mir : mein molchgesicht suchen ...
die augen drehen sich gestielt nach rückwärts und stellen sich quer , das ist ein gutes zeichen ,
schnell öffne ich das fenster und schaue hinaus , glühende rusznanometer brennen sich in meine haut , netz-haut ....
oh , unverglückte garnele !
in deinem lamellengewabe
verträufelt schäumend die steigung
einer rauschenden dornzikade .
fremdschreibe jch nicht
nur gehe und siebe verschriebenes zisch
ahhhh, passe und versiebe mich
siebe unglücksphälle
sehr gesiebtes jch
sehe : auf-ge-zelle
gatter schnatter
verentenmich